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The crisis of the VfB has no end

 Auch R?ckspiel gegen Lissabon geht verloren

Schwach, schw?cher, Stuttgart: Nach einer weitgehend indiskutablen Leistung ist der VfB gegen Benfica Lissabon in der Europa League ausgeschieden.


Der portugiesische Rekordmeister bezwang den v?llig verunsicherten Tabellen-Vorletzten der Bundesliga im Zwischenrunden-R?ckspiel am Donnerstag (24.02.11) hochverdient 2:0 (1:0) und feierte beim 19.?Gastspiel in Deutschland den ersten Sieg. Auch eine siebenmin?tige Nachspielzeit brachte nicht mehr die Wende.


Die Schwaben hatten zudem Pech, dass Torh?ter Marc Ziegler, der bis dahin mit Abstand beste Profi der Gastgeber, bei seinem Saison-Deb?t mit dem Verdacht auf eine Gehirnersch?tterung verletzt ausscheiden musste. Vor 25.800?Zuschauern erzielten Eduardo Salvio (30.?Minute) und Oscar Cardozo (78.) per Freisto? die Treffer in einer insgesamt niveauarmen Partie und besiegelten die vierte Pflichtspiel-Niederlage nacheinander f?r den Meister von 2007.?Zdravko Kuzmanovic sah wegen eines Frustfouls noch Rot (90.+7).


F?r die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia war die Pleite ein weiterer Tiefschlag im Hinblick auf den Abstiegskampf in der Bundesliga und das richtungsweisende Spiel bei Eintracht Frankfurt am Sonntag. Ebenso schmerzlich wie der K.o. auf der europ?ischen B?hne war aber das verletzungsbedingte Aus f?r Ziegler in der 52.?Minute.


Nach einem Zusammenprall mit Benfica-Mittelfeldspieler Nicolas Gaitan musste der 34-J?hrige benommen vom Platz getragen werden. Der erst f?r dieses Spiel zur neuen Nummer eins aufgestiegene Keeper riskierte nach einer missgl?ckten Abwehr Kopf und Kragen beim Rauslaufen und prallte mit seinem Kopf gegen das Knie des Argentiniers. Ziegler musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden; der am Dienstagabend von Labbadia zur Nummer zwei degradierte Sven Ulreich kam unverhofft zu seinem "Comeback".


"Das ist nicht gut, wenn einer weg ist", sagte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic und erg?nzte zum Spiel: "In dieser Partie hat das Tor gefehlt. Da kann man so ein Spiel auch mal drehen. Jetzt fahren wir nach Frankfurt. Und eines ist klar: da wollen wir gewinnen."


Obwohl den Stuttgartern die gro?e Verunsicherung ob des 17.?Tabellenplatzes in der Bundesliga und der zuletzt teilweise herben Pleiten deutlich anzumerken war, kamen auch sie zu Chancen. Der japanische Zugang Shinji Okazaki (15.), Georg Niedermeier (17.) und Hinspiel-Torsch?tze Harnik (22.) scheiterten am G?ste-Keeper Roberto.


"Wir waren nach vorne nicht sehr konsequent, das war unser Manko", analysierte der verletzte Nationalst?rmer Cacau zur Pause. "Es w?re wichtig, direkt nach der Pause ein Tor zu machen." Dies jedoch gelang seinen Mannschaftskameraden nicht mehr. Gut eine Viertelstunde vor Schluss gaben sie zwar noch ein Lebenszeichen von sich. Okazaki schoss aber knapp vorbei (72.) oder fand bei seinem wichtigen Kopfball in Roberto seinen Meister (75.).


Mitten in der kleinen Drangperiode schwand aber die letzte kleine Hoffnung auf eine Verl?ngerung. Cardozo zirkelte einen Freisto? erst an den Innenpfosten und dann ins Tor - Ulreich war machtlos. Sieben Minuten zuvor hatte sich der Schlussmann noch einmal auszeichnen d?rfen, als er gegen Cardozo aus Nahdistanz gl?nzend parierte.